Montag, 6. Februar 2012

Reflexion 1. upÜ EDV

Meine erste EDV-upÜ habe ich ziemlich früh gemacht: bereits 2 Wochen nach Beginn des bedarfsdeckendem Unterrichts. Als Klasse habe ich mir eine BFStq-Klasse ausgeliehen. Ich hatte die Idee, dass ich mit den Hospis und upÜs alle Schulformen abdecken möchte, die an unserer Schule angeboten werden. Mir wurde vielfach davon abgeraten: fremde Klasse und fremde Schulform. Mein FS-Leiter hat mich jedoch bestärkt, in der upÜ eine Ausbildungssituation zu sehen und keine Bewertungssituation und so gehe ich seitdem meine upÜs und Hospis an - obwohl das bestimmt nicht alle so bewerten ;-) - ich für mich fahre damit allerdings gut. Diese Nachbesprechungen als Wegweiser für meine Entwicklung zu sehen und nicht als Kritik an meiner Person - sondern als Mittel um für mich meine Stärken und Schwächen zu benennen und mir die Möglichkeit zu geben, diese noch im Ref anzugehen.

Zurück zur 1. upÜ in EDV. Hier habe ich einen stationengeleiteten, individualisierten Unterrichtseinstieg gezeigt. Ich war und bin völlig überzeugt von der Art der Umsetzung des Themas "Einstieg in Word" und habe diese upÜ mittlerweile schon 2 weitere Male als Unterricht verwendet - wobei ich ständig Kleinigkeiten [nämlich die Hauptkritikpunkte an der upÜ an sich] verändere. So habe ich in der upÜ einen ganz klassischen handwerklichen Fehler begangen: das Austeilen des Materials, während ich noch was erklären wollte.. accept: kommt nicht wieder vor.
Außerdem habe ich die Methode des Lernens an Stationen nicht ausführlich genug eingeführt. Da musste ich im LSG noch nachsteuern.
Daraus habe ich gelernt.... Da meine Schüler dazu neigen, dass sie eh ALLE Zettel mitnehmen möchten, die JE ausgeteilt wurden, habe ich mich dieses Mal dazu entschieden, einen kompletten Reader für alle anzufertigen. So können die optionalen Aufgaben innerhalb des Stationenzirkels auch als Vorbereitung für die Klausur genutzt werden, alle Schüler besitzen das komplette Arbeitsmaterial und trotzdem sind sie frei in der Abwicklung und in der Reihenfolge der Erledigung der Arbeitsaufträge.

Eine weitere Sache hab ich durch diese upÜ gelernt und ich versuche, dieses jetzt anders zu machen: individualisierter Unterricht ist schön und gut, aber in diesen Stunden in denen man "vor anderen übt", sollte man sich zeigen - viel und doch zurückhaltend. 15 Minuten am Anfang sind da eher ungeschickt und deshalb habe ich für die folgenden upÜs eher versucht, die Lehreranteile auszuweiten und mich akzentuiert immer mal wieder zu zeigen.

Meine größte Baustelle die ich aus der upÜ mitgenommen habe ist: mehr Klarheit in meinen Fragen UND die Abläufe bei so einer großen Situation beispielhaft einmal durchzugehen. Einfach einmal demonstrieren, wie ein möglicher Ablauf für einen Schüler sein könnte.

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